Ungeklärter Doppelmord heute bei „VOX“

Mörderjagd mit Hinweistelefon und Fernsehsendung – Wie Profiler ermitteln – 51.000 EUR Belohnung

Phantombild des Mörders von Truus und Harry Langendonk

Phantombild des Mörders von Truus und Harry Langendonk

Traunstein/Nürnberg. Eines der brutalsten Verbrechen, das je im Dienstbereich der Kriminalpolizei Traunstein begangen wurde, ist auch nach fast 20 Jahren noch ungeklärt. Ein unbekannter Täter tötete im Frühjahr 1997 bei Litzlwalchen im Landkreis Traunstein ein holländisches Ehepaar. Der Mordfall wird heute Samstag, 7. Januar 2017, auf dem Sender „VOX“ aufbereitet und um 22.30 Uhr in der Dokumentation „Mörderjagd – Wie Profiler ermitteln“ ausgestrahlt. Die Kriminalpolizei Traunstein schaltet begleitend zur Sendung unter der Telefonnummer 0861- 98 73 444 ein Hinweistelefon.

die mordopfer truus und harry langendonk

Die Mordopfer Truus und Harry Langendonk

Anläßlich des 20. Jahrestages des grausamen und noch immer nicht aufgeklärten Verbrechens am Stadtrand von Traunstein geht die Kriminalpolizei in die Offensive. Der Fall ruhte über die Jahre nie und wurde als sogenannter „Cold Case“ immer wieder weiterentwickelt. Die Ermittler stützten sich dabei zum einen auf neue Möglichkeiten der Kriminaltechnik, Forensik sowie Spurensicherung und Spurenauswertung und suchten zum anderen intensiv die Kontakte in das immer weiter zusammenwachsende europäische Ausland. Sie wurden dabei auch von den „Profilern“ der operativen Fallanalyse (OFA) des Polizeipräsidiums München unterstützt.

pistole tokarev t33

Pistole Tokarev T33 – mit solch einer Waffe (oder baugleichen der Hersteller Zastava oder Norinco) wurde das Ehepaar getötet, das ergaben die Untersuchungen

Auf einem Waldpark- platz an der Staats-straße Nürnberg–Altenfurt/Feucht wurden in der Nacht zum Sonntag, 8. Juni 1997, in einem ausgebrannten Wohnmobil die Leichen der holländischen Staatsangehörigen Truus und Harry Langendonk gefunden. Das Ehepaar war Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Ermittlungen ergaben, daß der Tatort des Doppelmordes am nördlichen Waldrand neben der Bundesstrasse 304 bei Litzlwalchen in der Gemeinde Nußdorf im Landkreis Traunstein liegt. Die Tatzeit dürfte am Samstag, 7. Juni 1997, gegen 18 Uhr, gewesen sein. Erst gegen 20 Uhr fuhren der oder die Täter mit dem Wohnmobil vom Tatort weg.

Am Sonntag, den 8. Juni 1997 nahm gegen zwei Uhr nachts ein Taxifahrer unweit des Brandortes in Nürnberg-Altenfurt, Löwenberger Straße, einen männlichen Fahrgast auf, der am Hauptbahnhof in Nürnberg ausstieg. Von dort aus fuhr diese Person mit einem

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Weihnachten 2016

Die Redaktion wünscht

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Hubschrauber durchtrennt Stromleitung

feldjäger sind die militaerpolizei der deutschen bundeswehrOber-/Niederlauterbach. Während eines genehmigten Übungsfluges durchtrennte gestern, 18. Oktober, ein tief fliegender Militärhubschrauber zwischen den Wolnzacher Ortsteilen Ober- und Niederlauterbach die vier Stahlkabel einer Stromleitung. Glücklicherweise wurde der Hubschrauber nicht so stark beschädigt, wodurch der Pilot einige hundert Meter weiter gegen 14 Uhr in einem abgeernteten Maisfeld kontrolliert aufsetzen konnte. Die drei Insassen wurden mit – von der beschädigten Glasverkleidung herrührenden – leichten Schnittverletzungen zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Der Hubschrauber, als auch die Insassen waren von der Wehrtechnischen Dienststelle in Manching zu dem genehmigten Übungsflug aus gestartet.

Sowohl die Manchinger Verantwortlichen, als auch die Polizei Geisenfeld haben die Ermittlungen zu diesem Unfall aufgenommen. Weder die Schadenshöhe an dem Fluggerät, noch an der 90 KV Freileitung können derzeit näher beziffert werden.

Die Reparatur der Stromleitung wird sich in dem unwegsamen Gelände möglicherweise über Tage hinziehen. Eine Stromversorgung der betroffenen Gemeinden konnte zwischenzeitlich wiederhergestellt werden. Rettungskräfte der umliegenden Feuerwehren, THW und BRK waren am Einsatzort. Die Feldjäger haben um den Hubschrauber einen militärischen Sicherheitsbereich eingerichtet.

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Motorrad tötet Fahrerin

Blaulicht hellMörnsheim. Am Sonntag, 16. Oktober, kam es gegen 12.30 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Solnhofen und Mörnsheim zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 44jährige Motorradfahrerin aus dem Landkreis Eichstätt tödlich verunglückte.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr die Frau unmittelbar vor dem Verkehrsunfall mit ihrem Motorrad in Richtung Mörnsheim. Ihr voraus fuhr ihr 51jähriger Lebensgefährte mit seinem Motorrad. In einer scharfen Linkskurve gelang es der Frau nicht, dem Kurvenverlauf zu folgen, so daß sie geradeaus weiterfuhr und von der Fahrbahn abkam. Die Frau geriet mit ihrem Motorrad im weiteren Verlauf auf eine Böschung, wurde vom Motorrad geschleudert und kam auf dem Waldboden zum Liegen. Unmittelbar danach prallte das Motorrad auf den Oberkörper der Frau, so daß sie aufgrund der Wucht des Aufpralls verstarb. Wiederbelebungsversuche des zwischenzeitlich herbeigeeilten Lebensgefährten blieben erfolglos. Fremdverschulden ist auszuschließen. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 EUR.

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Handtaschenraub: Wer kennt diesen Mann?

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Polizei bittet um Hinweise: Wer kennt diesen Mann?

Starnberg. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck seit heute mit einem Lichtbild nach einem Tatverdächtigen, der am 28. August 2016, einer Starnberger Rentnerin die Handtasche raubte. Wie berichtet, kehrte die Seniorin am 28. August gegen 20.40 Uhr zu ihrer Wohnadresse in der Maximilianstraße in Starnberg zurück. Gerade als sie die Haustür des Mehrfamilienhauses aufsperren wollte, stieß sie der Täter dabei von hinten an, so daß sie umfiel. Anschließend riß ihr der unbekannte Mann die Handtasche aus der Hand und flüchtete. Das Opfer wurde leicht verletzt.

Im Zuge der Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck stellte sich heraus, daß der Täter seinem Opfer wohl schon vom Bahnhof Starnberg folgte und ebenso wie sie, mit der S 6 nach Starnberg gefahren war. Den Ermittlern gelang es aus der Videoüberwachung des Zuges ein Bild des Tatverdächtigen zu sichern. Mit der Veröffentlichung dieses Bildes wendet sich die Kriminalpolizei nun an die Öffentlichkeit und bittet um Hinweise zur Identität des Mannes. Sachdienliche Hinweise werden von der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck unter der Telefonnummer 08141 – 6120 und auch von jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.

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