Tragischer Bergtod einer 39jährigen

Baden-Württembergerin stürzt am Berg 200 Meter ab

Grainau. Ihr Leben verlor am Montagnachmittag, 7. August, eine 39 Jahre alte Frau aus Baden Württemberg, als sie beim Abstieg im Wettersteingebirge rund 200 Meter tief abstürzte. Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) nahmen den Unfall auf und bargen die Leiche.

Die Frau aus Herbrechtingen im baden-württemberger Landkreis Heidenheim befand sich gemeinsam mit ihrem Ehemann im Wettersteingebirge beim Abstieg über den Stangensteig im Höllental. Oberhalb der Höllentaleingangshütte verlor die Frau gegen 15.10 Uhr aus ungeklärter Ursache das Gleichgewicht und stürzte rund 200 Meter tief über steiles, felsdurchsetztes Gelände ab.

Der alarmierte Notarzt des Rettungshubschraubers „Christoph Murnau“ konnte nur noch den Tod der Verunglückten feststellen. Der Leichnam wurde im Laufe des Tages durch zwei Polizeibergführer der Polizeiinspektionen Penzberg und Oberammergau, beides Angehörige der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, mit dem Polizeihubschrauber geborgen. Der Unfall mußte vom Ehemann und weiteren Zeugen beobachtet werden. Die Angehörigen der Verstorbenen mußten nach dem Unfall psychologisch betreut werden. Hinweise für ein Fremdverschulden gibt es keine.

Foto: Polizei Bayern
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21jägrige vergewaltigt

Rosenheim. Eine junge Frau ist am frühen Sonntagmorgen auf dem Heimweg in Rosenheim vergewaltigt worden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun und bittet um Hinweise.

Die 21jährige befand sich am frühen Sonntagmorgen, zwischen drei Uhr und vier Uhr, auf dem Heimweg von der Innenstadt und benutzte dabei die Unterführung am Bahnhof zur Klepperstraße.

Sie schob ihr Fahrrad auf dem Damm am Mangfallkanal stadtauswärts, als ein unbekannter Mann sie unvermittelt von hinten angriff und in ein angrenzendes Waldstück zerrte. Dort vergewaltigte er die 21jährige und flüchtete anschließend. Das Opfer suchte im naheliegenden Wohngebiet an der Kunstmühlstraße um Hilfe, woraufhin ein Anwohner die Polizei verständigte.

Die Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Traunstein. Das Waldstück am Mangfallkanal wurde am Sonntagvormittag mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei sowie von Hundeführern durchsucht. Die Spurensicherung am Tatort und an den bislang sichergestellten Gegenständen sowie die Vernehmung des Opfers und der bekannten Zeugen dauern an.

Täterbeschreibung 

Der Unbekannte ist zirka 30 Jahre alt, rund 170 bis 175 Zentimeter groß, trägt dunkle kurze Haare, hat eine schlanke Statur, einen dunkleren Teint und sprach gebrochenes Deutsch.

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Polizei bittet um Hinweise auf Mördertrio

Fürstenried. Am 15. Mai 2017 hatten Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus am Luganoweg in Fürstenried-West gegen 22 Uhr in einer Wohnung des 2. Obergeschosses Feuer bemerkt. Die alarmierte Feuerwehr entdeckte in der Wohnung eine leblose Person, die geborgen werden konnte. Allerdings war dem Mann nicht mehr zu helfen, es konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Verstorbenen um den Mitbewohner der betroffenen Wohnung, einen 35jährigen deutsch-irakischen selbständigen Unternehmer. Bei der Obduktion der Leiche dann die

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38jähriger die Kehle durchgeschnitten

Täter noch am Tatort festgenommen

polizeisternoberbayernPrien/Chiemsee. Der Gehweg vor dem Supermarkt in der Franziska-Hager-Straße in Prien wurde am Samstagabend Tatort eines brutalen Messerattentats auf eine 38jährige Afghanin. Ein 29jähriger Landsmann soll die Frau in Gegenwart ihrer fünf und elf Jahre alten Kinder in den Kopf gestochen und ihr die Kehle durchgeschnitten haben. So jedenfalls die Redaktion der Seite „volksbetrug.de“ – das Polizeipräsidium Oberbayern Süd selbst schweigt sich zum Tathergang in ihrer Presseerklärung vom 29. April dazu aus. In dem Polizeibericht heißt es lediglich, „die Frau wurde dabei schwerstverletzt, sie erlag noch im Laufe des Abends Ihren Verletzungen“.

Gegen 18.45 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mehrere Notrufe ein, wonach eine Frau vor einem Supermarkt im Ortsgebiet niedergestochen und schwer verletzt worden sei, so die Pressemitteilung. Ein 29jähriger Afghane sei noch vor Ort mit Hilfe von Passanten von einem zufällig anwesenden Polizeibeamten in Freizeit trotz heftigen Widerstandes überwältigt und von den Beamten der Polizeiinspektion Prien festgenommen worden. Ein Kriseninterventionsteam nahm die beiden Kinder bis auf weiteres in Obhut.

Die Gesamtumstände der Tat sind derzeit Gegenstand der andauernden Ermittlungen, die die Beamten des Rosenheimer Kriminaldauerdienstes (KDD) und des Fachkommissariats unter Leitung der Staatsanwaltschaft vor Ort übernommen haben.

 

 

 

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Ungeklärter Doppelmord heute bei „VOX“

Mörderjagd mit Hinweistelefon und Fernsehsendung – Wie Profiler ermitteln – 51.000 EUR Belohnung

Phantombild des Mörders von Truus und Harry Langendonk

Phantombild des Mörders von Truus und Harry Langendonk

Traunstein/Nürnberg. Eines der brutalsten Verbrechen, das je im Dienstbereich der Kriminalpolizei Traunstein begangen wurde, ist auch nach fast 20 Jahren noch ungeklärt. Ein unbekannter Täter tötete im Frühjahr 1997 bei Litzlwalchen im Landkreis Traunstein ein holländisches Ehepaar. Der Mordfall wird heute Samstag, 7. Januar 2017, auf dem Sender „VOX“ aufbereitet und um 22.30 Uhr in der Dokumentation „Mörderjagd – Wie Profiler ermitteln“ ausgestrahlt. Die Kriminalpolizei Traunstein schaltet begleitend zur Sendung unter der Telefonnummer 0861- 98 73 444 ein Hinweistelefon.

die mordopfer truus und harry langendonk

Die Mordopfer Truus und Harry Langendonk

Anläßlich des 20. Jahrestages des grausamen und noch immer nicht aufgeklärten Verbrechens am Stadtrand von Traunstein geht die Kriminalpolizei in die Offensive. Der Fall ruhte über die Jahre nie und wurde als sogenannter „Cold Case“ immer wieder weiterentwickelt. Die Ermittler stützten sich dabei zum einen auf neue Möglichkeiten der Kriminaltechnik, Forensik sowie Spurensicherung und Spurenauswertung und suchten zum anderen intensiv die Kontakte in das immer weiter zusammenwachsende europäische Ausland. Sie wurden dabei auch von den „Profilern“ der operativen Fallanalyse (OFA) des Polizeipräsidiums München unterstützt.

pistole tokarev t33

Pistole Tokarev T33 – mit solch einer Waffe (oder baugleichen der Hersteller Zastava oder Norinco) wurde das Ehepaar getötet, das ergaben die Untersuchungen

Auf einem Waldpark- platz an der Staats-straße Nürnberg–Altenfurt/Feucht wurden in der Nacht zum Sonntag, 8. Juni 1997, in einem ausgebrannten Wohnmobil die Leichen der holländischen Staatsangehörigen Truus und Harry Langendonk gefunden. Das Ehepaar war Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.

Ermittlungen ergaben, daß der Tatort des Doppelmordes am nördlichen Waldrand neben der Bundesstrasse 304 bei Litzlwalchen in der Gemeinde Nußdorf im Landkreis Traunstein liegt. Die Tatzeit dürfte am Samstag, 7. Juni 1997, gegen 18 Uhr, gewesen sein. Erst gegen 20 Uhr fuhren der oder die Täter mit dem Wohnmobil vom Tatort weg.

Am Sonntag, den 8. Juni 1997 nahm gegen zwei Uhr nachts ein Taxifahrer unweit des Brandortes in Nürnberg-Altenfurt, Löwenberger Straße, einen männlichen Fahrgast auf, der am Hauptbahnhof in Nürnberg ausstieg. Von dort aus fuhr diese Person mit einem

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